Irland

Landschaft und Kultur der „Grünen Insel“

In Irland begegnen wir den steinernen Zeugen des keltischen und christlichen Erbes, eingebettet in eine überwältigende Landschaft mit sattgrünen Wiesen, einsamen Mooren und atemberaubenden Steilküsten. Im Frühmittelalter wurden zahlreiche Klosteranlagen wie Clonmacnoise gegründet und von dort ausgehend das nördliche Abendland missioniert. Wir entdecken auf unserer Studienreise das mittelalterliche Kilkenny, die wildromantische Schönheit des Connemara-Nationalparks und die geschäftige Hauptstadt Dublin.

Bildergalerie der Reise
  • 1. Tag: Flug nach Dublin

    Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihre Reiseleitung. Auf dem Weg zum Hotel vermittelt eine Panoramafahrt erste Eindrücke von der irischen Hauptstadt. Ihre Reiseleitung berichtet viel Interessantes über das Land und die besondere Mentalität der Iren und stimmt Sie auf Ihre Reise ein. Übernachtung im Zentrum von Dublin. Lassen Sie den Tag bei einem Pint Guinness oder einem Irish Coffee an der Bar ausklingen.

  • 2. Tag: Dublin und Jerpoint Abbey

    Zum Auftakt unserer Stadtbesichtigung sehen wir die Kathedrale St. Patrick, deren älteste Teile aus dem 12. Jh. stammen. Anschließend besichtigen wir mit dem Trinity College die älteste Universität des Landes. Die ehrwürdige Bibliothek beherbergt das berühmte Book of Kells. Am Nachmittag verlassen wir Dublin und fahren zur ehemaligen Zisterzienserabtei Jerpoint Abbey. Im Kreuzgang entdecken wir kunstvolle Steinmetzarbeiten. Am Abend erreichen wir Kilkenny, die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt Irlands, zur Übernachtung. 160 km

  • 3. Tag: Das Erbe des Mittelalters

    Bei einem Rundgang durch die Altstadt von Kilkenny besuchen wir die gotische Kathedrale und spazieren durch den Park des Kilkenny Castles. Anschließend fahren wir weiter zum Rock of Cashel. Unvermittelt erhebt sich inmitten einer weiten Ebene ein Felsen, der im Lauf der Geschichte zum Ort zahlreicher Mythen und Legenden wurde. Die imposante mittelalterliche Anlage gilt als „Akropolis Irlands“. Auch der hl. Patrick wirkte hier und machte die Festung zu seinem Bischofssitz. Vorbei an Tipparary erreichen wir das Küstenstädtchen Ballyheigue, unseren Standort für zwei Übernachtungen. 220 km

  • 4. Tag: Der „Ring of Kerry“

    Heute erleben wir den „Ring of Kerry“, die bekannteste Panoramastraße Irlands, die der zerklüfteten Küstenlinie der Halbinsel Iveragh folgt. Immer wieder bieten sich spektakuläre Aussichten. Das milde Klima des Golfstroms begünstigt das Wachstum einer üppigen Vegetation. Nach dem Besuch einer traditionellen Schafzucht besichtigen wir das im elisabethanischen Stil erbaute Muckross House im Killarney National Park. Das luxuriöse Herrenhaus vermittelt einen anschaulichen Einblick in die Lebensumstände des Adels im 19. und 20. Jh. Besonders sehenswert sind die liebevoll gepflegten Parkanlagen, die das Schloss umgeben. 230 km

  • 5. Tag: Die Burren-Region

    Wir verlassen Ballyheigue und überqueren auf einer etwa 20-minütigen Fährfahrt die Shannonmündung von Tarbert nach Killimer. Von den spektakulären Steilklippen von Moher, die sich bis zu einer Höhe von 200 m über den Ozean erheben, bietet sich ein herrlicher Blick auf die Aran-Inseln und den Flug der Seevögel. Anschließend durchfahren wir die einzigartige Karstlandschaft des Burren, ein idealer Lebensraum seltener Pflanzenarten. Am Abend erreichen wir Galway, unseren Standort für zwei Übernachtungen. 170 km

  • 6. Tag: Wildromantische Connemara-Halbinsel

    Die hügelige Landschaft des Connemara-Nationalparks ist der wildeste und romantischste Teil Irlands und für seine Steinmauern und Cottages bekannt. Wir sehen den Ozean, steile Berge, zahlreiche Seen und große Moore. Unterwegs besuchen wir die versteckt liegende Kylemore Abbey am Ufer des Lough Kylemore. Am Nachmittag bummeln wir durch die Universitätsstadt Galway, die malerisch an der Mündung des Flusses Corrib liegt. Anschließend unternehmen wir eine Schifffahrt auf dem Corrib zum Lough Corrib, dem größten Binnensee Irlands. 130 km

  • 7. Tag: Durch das Zentrum Irlands

    Wir verlassen den Westen Irlands und fahren nach Clonmacnoise, wo wir die beeindruckende Klosterruine besichtigen. Die markanten Rundtürme und Hochkreuze des einst sehr einflussreichen Klosters zählen zu den schönsten Irlands. Anschließend werden wir in der altehrwürdigen Kilbeggan-Whiskeybrennerei, die heute zu einem sehenswerten Museum umgestaltet ist, zu einem Rundgang mit Verkostung erwartet. Am Abend erreichen wir Dublin zur letzten Übernachtung. Genießen Sie zum Abschluss der Reise noch einmal die weltoffene Atmosphäre der irischen Hauptstadt. 190 km

  • 8. Tag: Heimreise

    Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Leistungen:
  • Flug mit Lufthansa, Eurowings oder einer anderen namhaften Fluggesellschaft
  • ROTALA Studien-Reiseleitung
  • Rundreise, Ausflüge und Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern wie beschrieben
  • Schifffahrten auf dem Corrib und dem Shannon
  • Besuch einer Whiskeybrennerei mit Verkostung
  • Doppel- und gegen Zuschlag Einzelzimmer
  • Zimmer mit Bad und/oder Dusche, WC
  • Halbpension mit irischem Frühstück und Abendessen
  • Ausführliche Reiseunterlagen mit Reiseliteratur
Weitere Informationen:

Vorgesehene Hotels:
Dublin – *** Acadamy Plaza Hotel
Killarney – *** Kilfort Arms Hotel
Ballyheigue – *** White Sands Hotel
Galway – *** The Connacht Hotel
Dublin – **** North Star Hotel

  • Das "Book of Kells"

    Unter den zahlreichen Kostbarkeiten im Besitz des Trinity Colleges ist das berühmte „Book of Kells“ ohne Frage der größte Schatz. Über die Herkunft einer der wertvollsten Handschriften des frühen Mittelalters streiten sich die Fachleute noch heute. Es wird vermutet, dass Mönche des Klosters Iona vor der schottischen Westküste die Handschrift um das Jahr 800 schufen. Zum Schutz vor den Raubzügen der Wikinger wurde sie in das irische Kloster Kells gebracht und möglicherweise erst dort vollendet.

    Den Kern der Handschrift bilden die lateinischen Texte der vier Evangelien, die auf 340 aus feinster Kalbshaut gefertigten Blättern niedergeschrieben wurden. Die Einzigartigkeit des Buches liegt jedoch in seiner fantasiereichen, aufwändigen und immer noch farbprächtigen Ausschmückung. Verschlungene Ränder, endlose Spiralen und Knoten, filigrane Naturmuster und magische Wesen schmücken nahezu jede Seite. Kaum ein Werk aus dieser Zeit besitzt eine vergleichbare Symbolkraft. In den kunstvoll ausgeführten Initialen und Miniaturen verschmelzen dabei die religiösen Vorstellungen des Mittelalters mit der vorchristlichen keltischen Formensprache.

Das Klima vor Ort
Juli22 °C