Schottland

Lowlands und Highlands

Auf unserer Studien- und Erlebnisreise durch Schottland erleben wir eine urwüchsige Landschaft mit sattgrünen Tälern, glitzernden Seen und weiten Hochebenen. Mächtige Herrenhäuser wie Dunvegan Castle, die romantischen Burg- und Klosterruinen von Melrose Abbey und Dunnottar Castle erzählen von einer reichbewegten Vergangenheit. Auf dem Whiskytrail lassen wir uns die Herstellung des schottischen Nationalgetränkes erklären. Die stolze Hauptstadt Edinburgh bezaubert mit königlicher Tradition und ihrem malerischen mittelalterlichen Stadtkern.

Bildergalerie der Reise
  • 1. Tag: Flug nach Edinburgh

    Nach der Ankunft Begrüßung durch die Reiseleitung. Zum Auftakt unserer Reise entdecken wir bei einer informativen Rundfahrt die interessantesten Sehenswürdigkeiten der schottischen Hauptstadt. Die im georgianischen Stil erbaute Neustadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt mit vornehmer Eleganz. Wir blicken auf Calton Hill und sehen das schottische Parlament und den Königspalast Holyroodhouse. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Edinburgh. 20 km

  • 2. Tag: Das historische Erbe der Borders

    Erstes Ziel unseres heutigen Ausflugs in das Grenzgebiet zu England ist Abbotsford House, das Landhaus des schottischen Schriftstellers Sir Walter Scott. In zahlreichen Romanen setzte der Autor seiner Heimat ein eindrucksvolles Denkmal. Anschließend sehen wir die malerisch am Fluss Tweed gelegene Dryburgh Abbey aus dem 12. Jh., in der Scott begraben liegt. Den Nachmittag verbringen wir in Melrose. Stimmungsvoll liegt die Ruine des Zisterzienserklosters Melrose Abbey, die als eine der schönsten in den Borders gilt, in der hügeligen Landschaft der Eildon Hills. Besonders sehenswert ist ihr filigraner und vielgestaltiger Figurenschmuck. 230 km

  • 3. Tag: Wildromantische Seen

    Bei einer Landschaftsfahrt entdecken wir die urwüchsige Schönheit des „Loch Lomond and The Trossachs“-Nationalparks. Entlang des Ufers des romantisch gelegenen Loch Lomond, des größten Sees der britischen Insel, fahren wir weiter zum Loch Awe und blicken auf die gut erhaltene Ruine von Kilchurn Castle aus dem 15. Jh. Nächstes Ziel ist das einsame Tal Glen Coe, das zahlreichen berühmten Kinofilmen als eindrucksvolle Kulisse diente. Im Besucherzentrum erfahren wir vom tragischen Schicksal des Clans der MacDonald, der über viele Jahrhunderte über das Tal herrschte. Am Abend erreichen wir unser Landhotel am Loch Leven zur Übernachtung. 270 km

  • 4. Tag: Die Hebriden-Insel Skye

    Am Vormittag fahren wir über die „Straße der Inseln“ nach Mallaig. Von dort führt eine etwa 30-minütige Fährüberfahrt nach Armadale auf der Insel Skye. Die größte Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands wird von ihren Bewohnern „Misty Isle“, die „Nebelinsel“, genannt. Tief eingeschnittene Buchten formten ihre markant zerklüftete Küstenlinie. Vorbei an der Inselhauptstadt Portree mit ihren freundlich bunten Cottages führt der Weg an die Nordküste zum Dunvegan Castle. Seit mehr als 800 Jahren ist die stolze Burg Stammsitz des Clans der McLeod und damit das älteste bewohnte Schloss Großbritanniens. Sehr anschaulich wird im „Museum of Island Life“ in Kilmuir das harte Alltagsleben auf einer schottischen Insel dokumentiert. Zur Übernachtung werden wir in Kyleakin erwartet. 260 km

  • 5. Tag: Impressionen in den Highlands

    Über die Skye Bridge, die einen eleganten Bogen über den Loch Alsh schlägt, fahren wir zurück auf das Festland. Erstes Ziel ist das idyllisch auf einer Landzunge im Loch Duich gelegene Eilean Donan Castle, das als Kulisse in dem Filmepos „Highlander“ weltberühmt wurde. Anschließend sehen wir zwei interessante Zeugnisse eisenzeitlicher Architektur. Auf einer Panoramastraße fahren wir durch die Hochmoorlandschaft des Glen Shiel zum wohl geheimnisvollsten aller schottischen Seen, zum Loch Ness. Wir folgen dem Westufer bis zu den imposanten Ruinen von Urquhart Castle, das auf einer kleinen Halbinsel über den See wacht. Vorbei an Inverness erreichen wir am Abend den unser Hotel im Cairngorm-Nationalpark, Standort für zwei Übernachtungen. 190 km

  • 6. Tag: Auf dem Whiskytrail

    Erstes Ziel unseres heutigen Ausflugs ist Cawdor Castle. Die mächtige Trutzburg liegt harmonisch inmitten einer gepflegten Gartenanlage und besitzt eine kostbare und gut erhaltene Innenausstattung. Literaturfreunde kennen das Schloss als gruseligen Schauplatz in William Shakespeares Drama Macbeth. In Elgin besichtigen wir anschließend die schöne Ruine der mittelalterlichen Kathedrale, einst das zweitgrößte Gotteshaus Schottlands. Auf unserer Fahrt ins Landesinnere folgen wir dem Fluss Spey in das Zentrum der schottischen Whiskyherstellung. Beim Besuch einer Whiskybrennerei erhalten wir einen Einblick in Herstellung und Reifung des „Wassers des Lebens“ und verkosten natürlich auch das Nationalgetränk der Schotten. 160 km

  • 7. Tag: Entlang der Ostküste

    Wir verlassen den Cairngorm-Nationalpark und besuchen Dunnottar Castle. Die eindrucksvolle Burgruine aus dem 14. Jh. thront auf einer steilen Felsklippe über dem Meer und beschützte einst die schottischen Kronjuwelen. Entlang der Küste fahren wir anschließend weiter in die Universitätsstadt St. Andrews. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt sehen wir die traditionsreichen Gebäude der ältesten Universität Schottlands. Die Ruinen der Kathedrale aus dem 12. Jh. erzählen aus der Zeit, als St. Andrews Bischofssitz und geistliches Zentrum des Landes war. Nicht zu vergessen ist St. Andrews’ Bedeutung als Keimzelle des Golfsports. Im 18. Jh. entstand mit dem Old Course der wohl berühmteste Golfplatz der Welt. Mit Blick auf die imposante Firth-of-Forth-Brücke führt der Weg weiter nach Edinburgh, Ziel unserer Reise und Standort für die beiden verbleibenden Nächte. 310 km

  • 8. Tag: Königliches Edinburgh

    Bei einem gemeinsamen Stadtrundgang erkunden wir die lebhafte Altstadt von Edinburgh. Wir spazieren über die Royal Mile und besuchen das monumentale Edinburgh Castle, das die Silhouette der Stadt weithin sichtbar beherrscht. Mit ihren verwinkelten Gassen und verschachtelten Gebäuden wirkt die hoch über der Stadt auf einem Felsen thronende Burg wie eine eigene abgeschlossene Welt. Nach einem ausführlichen Rundgang durch die vielen historischen Gebäude bleibt ausreichend Freizeit für individuelle Entdeckungen. Bummeln Sie durch die Gassen der Altstadt oder erleben Sie schottische Lebensart beim Besuch eines Pubs. Um die Eindrücke der vergangenen Tage abzurunden, empfiehlt sich auch der Besuch eines der zahlreichen faszinierenden Museen zur Geschichte und Kunst des Landes.

  • 9. Tag: Heimreise

    Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Leistungen:
  • Flug mit Lufthansa, Eurowings oder einer anderen namhaften Fluggesellschaft
  • ROTALA Studien-Reiseleitung
  • Rundreise, Ausflüge und Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern wie beschrieben
  • Fährfahrt von Mallaig auf die Insel Skye
  • Besuch einer Whiskybrennerei mit Kostprobe
  • Doppel- und gegen Zuschlag Einzelzimmer
  • Zimmer mit Bad und/oder Dusche, WC
  • Halbpension mit reichhaltigem schottischen Frühstück und Abendessen
  • Ausführliche Reiseunterlagen mit Reiseliteratur
Weitere Informationen:

Vorgesehene Hotels:
Edinburgh – *** Holiday Inn Express
Glencoe – *** Isles of Glencoe Hotel
Kyleakin – ** Kings Arms Hotel
Carrbridge – *** Carrbridge Hotel
Edinburgh – *** Hotel Mercure Princes Street

Aufgrund der begrenzten Hotelkapazitäten sind Änderungen und Verschiebungen noch bis kurz vor Reisebeginn üblich. Dies gilt vor allem für die Hotels im schottischen Hochland.

  • Der Great Highland Dudelsack

    Einen schottischen Dudelsack zu spielen ist schwierig, erfordert jahrelange Übung, Kraft und viel Konzentration. Über ein Blasrohr mit einem Rückschlagventil füllt der Spieler einen Luftsack. Den Luftsack hält er fest unter seinem Ellenbogen. So kontrolliert er den Luftdruck, eine wichtige Voraussetzung für den gleichmäßigen Klang.

    Ein Teil der Luft entweicht durch die meist oben angebrachten Bordunpfeifen. Sie erzeugen die charakteristischen Grundtöne des Dudelsacks. Der schottische Great Highland Dudelsack hat gleich drei solcher Pfeifen, die unterschiedlich gestimmt sind. Den Ton erzeugen dabei Rohrblättchen im Inneren der Pfeife, die durch die durchströmende Luft zum Schwingen gebracht werden.

    Die Melodiepfeife ist am unteren Teil des Luftsacks angebracht und wird mit beiden Händen gespielt. Traditionsbewusste Spieler bevorzugen Pfeifen aus Grenadill, einem afrikanischen Hartholz. Um Akzente zu setzen, werden zusätzlich zur eigentlichen Melodie so genannte Vorschlagsnoten gespielt. Die Kombination von Grundton und Melodie erzeugt einen durchgehenden unverwechselbaren Klang. Regelmäßig blasen, Luftdruck kontrollieren, Melodie spielen und womöglich auch noch marschieren – wer all dies gleichzeitig beherrscht, ist in Schottland hoch angesehen.

Das Klima vor Ort
Juli18 °C